Hollwege - Geschichte eines Eschdorfes im Ammerland

Neuigkeiten

Juni 2010: Neues Buch über Familiengeschichte Oltmanns und Willers. Für Herbst 2012 plane ich nach 22jähriger Familien- und Regionalforschung ein kleines Buch über die Familien Oltmanns in Moorburg und Hollwege und die Familie Willers in Hollwege herauszugeben. Im ersten Teil werden plattdeutsche Erzählungen meines Großvaters und Großonkels Karl und Georg Oltmanns aus Moorburg, sowie einige unveröffentlichte Texte von Georg Willers aus dem Zeitraum 1870-1920 abgedruckt. Im zweiten Teil folgt die Familiengeschichte. Hierzu habe ich zahlreiche Texte und Fotos in Vorbereitung. Durch die starke Verknüpfung der Familien mit Hollwege und Moorburg, wird auch an der ein oder anderen Stelle auf die Dorftgeschichte bezug genommen. Wer mehr wissen möchte oder etwas beifügen möchte kann hier gerne Kontakt aufnehmen.

Februar/April 2007: Bis heute sind vom Bildband rund 620 Bücher verkauft worden, von der Chronik rund 690 Stück.

Ein Archiv für Hollwege, Moorburg, Felde und Hollwegerfeld wird aufgebaut. Aufbewahrungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung. Wer Unterlagen oder Fotos zur Aufbewahrung abgeben möchte, kann sich gerne an unseren Arbeitskreis wenden oder hier klicken.

Neue Seite: Downloads von Texten, oder alten Veröffentlichungen (wird nach und nach erweitert)

Fotoseiten umfangreich erweitert um Fotowanderungen in Hollwege, Moorburg, Felde und Hollwegerfeld in den Jahren 2002 und 2003, sowie s/w Aufnahmen aus der Familie Oltmanns in Moorburg hier klicken.

November 2005: Der Bildband ist erschienen. An den beiden ersten Vorstellungstagen am 13. und 20. November wurden bereits 300 Exemplare verkauft. Das Buch kann hier im Internet erworben werden. Daneben kann es bei der Volksbank Westerstede, der LzO in Westerstede und den Arbeitskreismitgliedern gekauft werden (Günter Arens, Hermann Bruns, Otto Hupens, Hannelore Luks, Dirk Oltmanns, Fredo Wilken).

Juli 2005: Der Bildband erscheint jetzt im November diesen Jahres. Die Arbeiten sind bis auf kleine Rest- und Korrekturarbeiten abgeschlossen.

Februar 2004: Fotoseiten überarbeitet und neue Bilder online gestellt

Juli 2003: Das Buch Hollwege - Geschichte eines Eschdorfes im Ammerland und das Buch Ut mien Hollwäger Jungenstiet von Georg Willers lassen sich hier jetzt online bestellen.

März 2003: Der Bildband wird wahrscheinlich Ende 2004 erscheinen, ein Großteil der Bilder ist gescannt, gute Aufnahmen aus den Dörfern werden aber weiterhin gesucht.

Oktober 2002: Die Arbeit am Bildband geht voran, bis Ende diesen Jahres sollen die Bilder gescannt sein. Wer noch welche hat, kann sich gerne an uns wenden. Wir bieten dadurch auch von den gescannten Fotos Repros an, die dann für 40 Cent im Format 10x15 zu erhalten sind.

Oktober 2001: Die Arbeit an einem Bildband für die Dörfer Hollwege, Hollwegerfeld, Moorburg und Felde hat begonnen. Wer Fotos hat oder Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich an die Mitglieder des Arbeitskreis zur Dorfgeschichte Hollweges wenden: Günter Arens, Hermann Bruns, Otto Hupens, Hannelore Luks, Dirk Oltmanns und Fredo Wilken (auch e-mail möglich). Fotos (seit Beginn der Fotografie bis heute) werden aus allen Bereichen der Dörfer gesucht: Persönlichkeiten, Brauchtum, Handwerk, Landwirtschaft, Höfe, Gewerbe, Gaststätten, Vereine, Landschaftsansichten, Karten/Zeichnungen vom Dorf und vieles mehr.

Dezember 2000: Das Hollweger Buch wurde nunmehr auch in der Zeitschrift "Oldenburgische Familienkunde" besprochen:

"Hollwege, Geschichte eines Eschdorfes im Ammerland", hg. vom Arbeitskreis zur Dorfgeschichte Hollweges: Günter Arens, Hermann Bruns, Otto Hupens, Hannelore Luks, Dirk Oltmanns u. Fredo Wilken, Verlag Isensee, Oldenburg 2000, 491 S. mit zahlr. Abb. u. Karten, Leinen, DM 54,-.

Das Buch schildert die geschichtliche Entwicklung durch neun Jahrhunderte. In einer Landschaft von Heide, Moor, Wald und Wiesen siedelten die ersten Landnehmer vermutlich bereits in der Karolingerzeit auf hochgelegenen trockenen Flächen, die für Ackerland geeignet waren und als Eschflur bis in die Gegenwart erhalten blieben. Die älteste Urkunde von 1107 nennt schon neun Höfe in Hollwege, deren Grundherrschaft dem Kloster Corvey zustand, später gingen Grundherren- und Zehntrechte Hollweger Bauernstellen an verschiedene Adelsfamilien (v. Fikensolt, v. Mansingen) bzw. ans Kloster Rastede und an die Oldenburger Grafen über. Insgesamt gab es elf Hausmannsstellen in Hollwege. Wesentlich jüngeren Datums sind die Köterhöfe, die hier etwa seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert auftreten, so auch in den ebenfalls zur Bauerschaft Hollwege zählenden Köterddörfern Felde, Moorburg und Hollwegerfeld, zumeist besiedelt von abgehenden Hollweger Bauernsöhnen. Eine weitere Siedlungsepoche brachten die Gemeinheitsteilungen des 19. Jahrhunderts. Erhebliche Veränderungen löste die Verkoppelung des Hollweger Esches um 1890 aus. Dem jüngsten Zeitabschnitt, den Nachkriegsverhältnissen und dem wirtschaftlichen Aufschwung bis zur Gegenwart, ist allein fast die Hälfte des materialreichen Buches gewidmet. Eingehend werden die wichtigsten historischen Quellengrundlagen erläutert: alte Urkunden, Salbuch, Kirchenrente, Mannzahlregister, Weinkaufsprotokolle, Kirchenbücher, Testamente, Eheverträge, Schuldverschreibungen, Steuerlisten, herrschaftliche Brüche (Straffälle), alles Dokumente, die viele Einzelheiten und gelebtes Leben widerspiegeln. Es wird auch über ehemalige Festungsanlagen im ostfriesischen Grenzbereich berichtet, über das Bauerrecht von 1722, von Hausmarken, Verkehrswegen und Viehtrift, von Wilddieberei, Krankheiten (Pest und andere Epidemien), Armenhaus und Auswanderung, von Einwohnerzahlen und Viehzählungen, Landwirtschaftsfragen und gewerblichen Betrieben, von den Kriegszeiten unseres Jahrhunderts, vom politischen Alltag während der NS-Zeit, vom Schulwesen, von Vereinen und dem Gemeinschaftsleben bis hin zur Theatergruppe und Klönschnackrunde. Im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" erzielte Hollwege zweimal (1994 und 1999) den ersten Preis als "Schönstes Dorf im Ammerland". Ein Besuch in Hollwege lohnt sich also, ebenso der Erwerb dieser gelungenen Dorfchronik, die auch der Familienforscher mit Nutzen heranziehen kann. Wolfgang Büsing

September 2000: Das Hollweger Buch wurde im neuen Oldenburger Jahrbuch Nr. 100, 2000, rezensiert. Hier folgt der Text der Besprechung:

Hollwege. Geschichte eines Eschdorfes im Ammerland, hrsg. vom Arbeitskreis zur Dorfgeschichte Hollweges: Günter Arens, Hermann Bruns, Otto Hupens, Hannelore Luks, Dirk Oltmanns, Fredo Wilken. Oldenburg: lsensee 2000, ISBN 3-89598-636-4, 491 S., zahlr., z.T. farb., Abb., DM 54. Das Buch ist das Ergebnis dreijähriger Quellenforschung, gründlichen Studiums aller erreichbaren Unterlagen und der Befragung von Zeitzeugen. Das Dorfgeschichtsbuch beleuchtet alle Epochen seit der ersten Erwähnung des Dorfes im Jahre 1107. Teil I. beschreibt die Geschichte der Bauerschaft Hollwege mit Felde, Moorburg und Hollwegerfeld vom Mittelalter bis 1700. Erwähnt werden die Entstehung des Dorfes, das Leben unter der Herrschaft von Adel und Geistlichkeit sowie die Verkehrssituation. Teil II. behandelt den Zeitraum von 1700 bis zum Ersten Weltkrieg. In ihm werden die Dänen- und Franzosenzeit vorgestellt und über die Auswanderungen nach Ubersee, vor allem nach den USA und Kanada, berichtet. Teil III. und IV. stellen den Zeitraum vom Beginn des Ersten Weltkrieges bis in die Gegenwart vor. In diesen Abschnitten erzählen viele Zeitzeugen, wie sie die Zeit des Faschismus, den Zweiten Weltkrieg und den Neuanfang als Vertriebene erlebten. Überhaupt durchziehen Erzählungen und Anekdoten das ganze Buch. Teilweise sind sie in Plattdeutsch niedergeschrieben. Der V. und letzte Abschnitt des Buches behandelt die Hollweger Schule, die gewerblichen Betriebe, Vereine und Persönlichkeiten des Ortes. Des weiteren werden die Höfelisten der Hausmannsstellen und die Namen der Kriegsflüchtlinge aufgeführt. Es ist ein lesenswertes Buch, das die Mühe der Recherchen gelohnt hat. Jürgen Halbfaß

Juli 2000: Von der Hollweger Dorfgeschichte wurden innerhalb von nur 5 Monaten über 600 Exemplare verkauft (Hollwege hat selbst weniger Einwohner, wobei gewöhnlich nur jeder Haushalt ein Buch kaufen würde). Durch diesen Verkaufserfolg angeregt, plant der Arbeitskreis noch einen Bildband herauszugeben. Vielleicht sollen hier auch die Dörfer Moorburg und Felde einbezogen werden. Die Arbeit am Bildband soll Ende 2000 beginnen. Wer noch Fotomaterial hat, oder Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich an uns wenden (z.B durch e-mail).