Hollwege - Geschichte eines Eschdorfes im Ammerland

Buchbeschreibung

- Zur Entstehung der Chronik
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Über den Inhalt des Buches
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Was will das Buch zeigen, was für einen Sinn hat es?
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Reaktionen auf das Buch und zukünftige Vorhaben des Arbeitskreises

Zur Entstehung der Chronik

Anfang 1996 wurde damit begonnen, eine Chronik für Hollwege zu erstellen. Zunächst galt es Mitarbeiter zu finden. Dann wurde das vorhandene Material nach Themen sortiert und weiteres Material insbesondere im Staatsarchiv Oldenburg gesucht, hinzu kamen als Quelle Erinnerungen älterer Einwohner. Nach dem Material wurde eine Inhaltsstruktur für die Chronik erstellt. Anschließend suchten die einzelnen Mitarbeitern sich Arbeitsbereiche aus. Die Autoren fingen Anfang 1997 an Texte zu schreiben. Ende 1997 wurden die Texte verstärkt zu einer Gesamtchronik auf PC übernommen und es fanden 1998 und 1999 mehrere Besprechungen und Diskussionen über die Texte statt. Anfang 1999 wurde die Druckerei ausgewählt und es fanden nähere Gespräche mit dieser statt. Nach der Arbeit mit den Texten wählten wir die passenden Bilder aus. Die Texte und Bilder wurden mit dem Computer für den Satz bei der Druckerei vorbereitet. Im August 1999 erstellte ich den Satz bei der Firma Isensee in Oldenburg. Anschließend fand der Druck statt. Anfang November 1999 wurde das Buch mit umfangreicher Bilder- und Kartenausstellung vorgestellt. Der Arbeitskreis zur Geschichte Hollweges besteht aus Günter Arens, Hermann Bruns, Otto Hupens, Hannelore Luks, Dirk Oltmanns und Fredo Wilken.

Über den Inhalt des Buches

1107 wurde Hollwege erstmals schriftlich erwähnt. Zu jener Zeit und noch am Ende des 13. Jahrhunderts war es im Besitz des westfälischen Klosters Corvey.

Die Entstehung des Dorfes liegt jedoch weiter zurück. Das Buch schildert naturräumliche Gegebenheiten, vorgeschichtliche Bodenfunde und die Besiedlung Hollweges. Es handelt von der Unterdrückung durch Adel, Kirchen und Grafen im Mittelalter. Einblicke gibt es in das Bauerrecht, die Besitz- und Bevölkerungsstruktur, das Vertragswesen, das Zusammenleben im Dorf nach alten Niederschrift-en. Für die alten Hausleute und Köter liegen Hausmarkentafeln und ausführliche Höfelisten vor.

Weiter geht die Chronik auf die neueren Dörfer Felde, Moorburg und Hollwegerfeld ein, die lange Bestandteil der Bauerschaft waren. Anschaulich berichtet dieses Buch über den Dreißigjährigen Krieg, die Pest, die Dänen- und Franzosenzeit, den Ersten wie Zweiten Weltkrieg, die Nachkriegsjahre und vieles mehr.

Nicht vergessen wird auch die neuere Zeit mit Dorferneuerung und vielfältigem Vereinsleben. Da-neben wird über die Hollweger Schule, Landwirtschaft sowie Gewerbebetriebe informiert.

Lebhafte Erzählungen und Berichte älterer Dorfbewohner sind eingeflochten. Dazu lockern zahlreiche alte Abbildungen und Karten das abwechslungsreiche Werk auf.

Was will das Buch zeigen, was für einen Sinn hat es?

In der Geschichte Hollweges fand sich viel Interessantes, doch ebenso schreckliche Geschehnisse, die verdeutlichen, daß es nicht immer eine "gute alte Zeit" gab. Bei der Aufarbeitung der Geschichte Hollweges kam es uns darauf an, sie vielseitig zu gestalten und das Leben der Einwohner in den Mittelpunkt zu stellen. Das Buch soll die Vergangenheit erlebbar machen und in vielen Einzelheiten die Geschichte dieses Dorfes wahren.

Reaktionen auf das Buch und zukünftige Vorhaben des Arbeitskreises

Das Buch umfaßt 492 Seiten mit 177 Abbildungen, es ist aus hochwertigem Papier hergestellt, eingebunden in einen festen Leineneinband mit Schutzumschlag. Die Auflage betrug 1000 Stück, wovon 200 bei Isensee verblieben. Von den übrigen 800 hatten wir schon nach kurzer Zeit über 600 Stück verkauft, womit dann schon die Finanzierung des Projektes gesichert war. Das Buch und auch die damit verbundenen Bilderausstellungen wurden von der Bevölkerung positiv aufgenommen. Aufgrund der guten Resonanz plant der Arbeitskreis noch einen Bildband herauszugeben.

Wer das Buch erwerben möchte, kann es mit Klick auf diesem Link hier online bestellen.